Wilhelmshilfe
 


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"Ich lache, also bin ich!"

Humor als Hilfe zu Selbsthilfe ist für Dorothee Mangold oft das Mittel der Wahl, wenn Pflegende an ihre Grenzen stoßen und die Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind. Als Heim- und Klinikclown spricht sie aus Erfahrung. In praktischen Übungen konnten die Teilnehmenden die Wirkung des Lachens auf Leib und Seele an diesem Nachmittag selbst erfahren. Besonders die Bedeutung des Lachens als Türöffner zu Menschen, die eine Demenzerkrankung haben, wurde eingehend betrachtet. Alle waren sich einig, wichtige Impulse mit in die Teams ihrer Einrichtungen zu nehmen, um dort mit Humor für Gelsassenheit und Wohlbefinden zu sorgen.  

 

 

Betreuungskräfte  freuen sich auf ihre neuen Aufgaben

 

Die Wilhelmshilfe hat an ihrer Berufsfachschule den ersten Kurs für Betreuungskräfte erfolgreich durchgeführt. Demenziell erkrankten Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf steht aufgrund des Pflegeergänzungsgesetzes zusätzlich individuelle Betreuung zu. Dieser Anforderung Rechnung tragend, wurden in der Wilhelmshilfe die ersten Betreuungskräfte aus den stationären Einrichtungen  erfolgreich geschult.

Über 190 Unterrichtsstunden an der Berufsfachschule für Altenpflege und insgesamt drei Wochen Praktika in den Pflegeheimen der Wilhelmshilfe gehören zum Programm der Ausbildung.

In enger Zusammenarbeit mit den Pflegefachkräften werden die frischgebackenen Kursabsolventinnen nun zusätzlich zur individuellen Einzelbetreuung von HeimbewohnerInnen mit Demenzerkrankungen eingesetzt.
Den BewohnerInnen 
soll durch mehr Zuwendung, zusätzliche und aktivierende Angebote eine besondere Wertschätzung entgegen gebracht und mehr Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht werden.

Zu den Aufgaben der Betreuungskräfte gehören beispielsweise das Anleiten von Alltagsaktivitäten wie Blumenpflege, Füttern von Haustieren, Kochen und Backen, Singen, Spielen, Malen, Basteln, Gottesdienstbesuche, Anschauen von Fotoalben und Bewegungsangebote.

Die Betreuungskräfte haben Zeit für Gespräche und können mehr Sicherheit und Orientierung vermitteln.

Bei allen Aktivitäten werden die Wünsche und die Biographie der HeimbewohnerInnen besonders berücksichtigt.

Mit der Übergabe der Abschlussbescheinigungen und einem gemeinsamen Frühstücksbüfett schlossen Mitte Februar die Teilnehmerinnen Frau Andrea App, Frau Sylvia Buch, Frau Isolde Graue, Frau Melitta Haasl, Frau Marlies Klein, Frau Katharina Spadi, Frau Gabriela Stavinoga, Frau Irene Westphalen
ihrer Ausbildung zur Qualifizierungsmaßnahme als Betreuungskraft erfolgreich ab.

Der nächste Kurs für Alltagsbetreuung  findet vom 6.April bis 28. Mai 2010 statt.

Weitere Informationen:

Berufsfachschule für Altenpflege

 Dr.-Alfred-Schwab-Platz 1
73033 Göppingen
Tel:  07161/ 965952-0

 

 

 

 
 
 
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